Artikel Galerie Kommentare

Wenn nach der Elternzeit alles anders ist….

Mobbing am Arbeitsplatz

txn-a. Mütter, die nach längerer Abwesenheit an ihren alten Arbeitsplatz zurückkehren, haben es mitunter schwer. Denn sie bieten viele Angriffspunkte, weil sich über die Zeit die Situation am Arbeitsplatz grundlegend geändert hat. Neue Kollegen, andere Arbeitsabläufe und neue EDV-Systeme stellen hohe Anforderungen. Außerdem fallen Mütter aus, ¬¬¬ wenn der Nachwuchs krank wird oder sich keine Kinderbetreuung findet. Flexiblere Arbeitszeiten sind also notwendig und es gibt immer wieder „Kollegen", die das als ungerechtfertigte Privilegien empfinden – was zu Konflikten und diskriminierenden Anfeindungen bis hin zum Mobbing führen kann.
Die Ursachen für Mobbing sind sehr unterschiedlich – häufig stecken hinter den Sti-cheleien unausgesprochene Konflikte oder schlicht Neid, Eifersucht oder Frust. Ge-nauso unterschiedlich können auch die Lösungsansätze sein. Keinesfalls sollten Betroffene Situationen, in denen sie ausgegrenzt oder gestichelt werden, ignorieren oder gar schönreden. Wurden die Anfeindungen durch einen vorangegangenen Kon-flikt mit Kollegen ausgelöst, kann die Betroffene zunächst selbst auf diese zugehen und eine Lösung vorschlagen. Wichtig ist dabei ein selbstbewusstes Auftreten und sachliches Argumentieren. Lässt sich die Situation auf diese Weise nicht verbessern, sollten Mütter, die nach der Elternzeit von Kollegen gemobbt werden, am besten das Gespräch mit dem Chef suchen, dieser kann durch Aufklärung Mobbing nach der Elternzeit verhindern. Gelingt auch dies nicht, ist der Betriebsrat der richtige Ansprechpartner, um die Fronten zu schlichten; auch die Beratung durch einen geschulten Mediator ist hilfreich. Parallel empfiehlt sich, in einer Mobbing-Selbsthilfegruppe Rat zu suchen. Dort lernen die Teilnehmer, wie sie sich gegenüber Kollegen oder Vorgesetzten selbstsicher verhalten und in Mobbingsituationen wehren können.
Um Konflikte gar nicht erst eskalieren zu lassen und Mobbing im Vorfeld zu vermeiden, sollten Mütter versuchen, sich in die Kollegen hineinzuversetzen. Eventuell lassen sich so Kompromisse finden, die jeder Seite helfen – etwa bei der Urlaubsplanung. Wer eine reibungslose Rückkehr wünscht, kann und sollte im Vorfeld etwas dafür tun. „Erfahrungsgemäß funktioniert der Wiedereinstieg ins Berufsleben für Mütter besser, wenn sie bereits während der Elternzeit den Kontakt zu den Kollegen nicht abreißen lassen. Mal eine E-Mail oder ein Anruf trägt positiv zum Verhältnis untereinander bei", weiß Petra Timm, Unternehmenssprecherin beim Personaldienstleister Randstad Deutschland.

 
Autor:
txn-a./txn.de
 
› von Claas Appold • 05.01.2017 • 190x gelesen

Möchten Sie auch einen Eintrag veröffentlichen? Klicken Sie hier um sich kostenlos zu registrieren.

Bewerbungstipps für Mütter

› von Claas Appold • Flensburg • 24.01.2017

txn-a. Eltern, die nach der Elternzeit auf der Suche nach einem neuen Beruf sind, punkten bei einer Bewerbung häufig durch ihre Soft Skills wie Teamfähigkeit, Sozialkompetenz, Fähigkeit zum Multitasking und Kommunikationsstärke.txn- a. Viele gut ausgebildete Frauen geben, wenn es um die Gründung einer Familie geht, ihren Beruf zunächst auf, um sich einige Jahre aufopfernd um die Erziehung ihrer Kinder zu kümmern. Doch sind die aus dem Gröbsten raus, möchten sich...

170x gelesen • keine Kommentare

weiter ›

Frauen in der Versorgungsfalle

› von Claas Appold • Flensburg • 01.06.2016

txn-a. Gemeinsam ist es auch im Alter leichter. Wenn Frauen aber allein für ihre Rente ver-antwortlich sind, sieht es für viele finanziell schlecht aus. Experten raten deswegen dringend dazu, sich möglichst frühzeitig mit der Finanzplanung für den LeRentenansprüche txn- a. In vielen Ehen in Deutschland geht es noch klassisch zu: Frauen kümmern sich um den Haushalt und die Kinder. Ihre Männer sorgen für das Einkommen und die Rente. Altersvorsorge? Die überlässt jede dritte Frau in...

183x gelesen • keine Kommentare

weiter ›

Mit gutem Beispiel voran gehen

› von Claas Appold • Flensburg • 13.04.2016

txn-a. Karriere und Kind schließen sich längst nicht mehr aus. Denn Kinder von berufstätigen Müttern haben im Durchschnitt bessere Schulnoten und eine höhere Leistungsmotivation.Kind und Karriere txn- a. Der Spagat zwischen Familie und Beruf ist für viele Frauen in Deutschland noch immer eine Herausforderung: Eine Mutter, die ihren Job aufgibt, um als Hausfrau voll und ganz für ihr Kind da zu sein, wird schnell als...

493x gelesen • keine Kommentare

weiter ›

Gemeinsam stark im Beruf

› von Claas Appold • Flensburg • 25.02.2016

txn-a. Ein Job, zwei Mitarbeiter, so funktioniert Jobsharing. Besonders für junge Mütter ist diese moderne Arbeitsform oft die ideale Lösung, um Beruf und Familie miteinander zu vereinbaren. Jobsharing txn- a. Gesteigerte Produktivität, weniger Krankmeldungen, zufriedenere Mitarbeiter und insgesamt weniger Fluktuation: Viele Unternehmen haben festgestellt, dass ein Abweichen von der typischen 40- Stunden- Woche ihre Angestellten...

442x gelesen • keine Kommentare

weiter ›

Erwerbstätigkeit in Deutschland...

› von Claas Appold • Flensburg • 10.02.2016

txn-a. Die Dienstleistungsbranche wächst kontinuierlich. In keinem anderen Gewerbe stieg die Zahl der Erwerbstätigen 2015 so stark an.Weniger Arbeitslose, Dienstleistungsbranche boomt txn- a. Der Arbeitsmarkt erholt sich in großen Schritten: Laut Statistischem Bundesamt erreichte die Zahl der Erwerbstätigen im dritten Quartal 2015 den höchsten Stand seit der Wiedervereinigung....

470x gelesen • keine Kommentare

weiter ›

Wenn Eltern zu Azubis werden

› von Claas Appold • Flensburg • 22.09.2015

Von flexiblen Ausbildungszeiten profitieren nicht nur junge Mütter und Familien: Unternehmen können so auch zukünftiges Fachkräftepotenzial erschließen, das ansonsten wahrscheinlich ungenutzt bliebe.Ausbildung in Teilzeit txn- a. In Zeiten des Arbeitskräftemangels sollten Unternehmen neue Wege gehen und mehr Rücksicht auf die Bedürfnisse der Mitarbeiter nehmen. Dazu gehört auch die Ausbildung junger Mütter und Väter in Teilzeit. Wie...

546x gelesen • keine Kommentare

weiter ›