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Die 8.000 Beschäftigten von Quelle, darunter 1.200 Angestellte in Leipzig, können erst einmal aufatmen. Vier Stunden hat der Bürgschaftsausschuss der Bundesregierung verhandelt bis feststand, dass Bund und Länder dem Unternehmen finanziell unter die Arme greifen werden. Damit ist Quelle vorerst gerettet.
Hilfe von Bund und Ländern
Insgesamt 50 Millionen Euro werden Quelle zur Verfügung gestellt. Die Hälfte des Betrages wird dabei der Bund übernehmen, die andere Hälfte werden die Länder Bayern und Sachsen beisteuern.
Zur Insolvenz des Unternehmens kam es unter anderem durch die finanziellen Schwierigkeiten des Mutterkonzerns Arcandor. So musste Quelle vor der Anmeldung seiner Insolvenz alle finanziellen Mittel an Arcandor überweisen, so dass dem Unternehmen selbst keine eigenen Mittel zur Verfügung stehen. Außerdem wird dem Quelle-Vorsitzenden Konrad Hilbers vorgeworfen, aktuelle Entwicklungen nicht beachtet und innerhalb des Konzerns Fehler gemacht zu haben. Diese Vorwürfe weist Hilbers allerdings vehement zurück.
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