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Dresden: Zuschauer-Rekord geknackt, Verbesserungsbedarf erkannt
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Dresden (dk21) Die Pflichtspiel-Premiere im neu eröffneten Rudolf-Harbig-Stadion endete für Dynamo Dresden zwar mit einem sportlich enttäuschenden 1:1-Unentschieden, allerdings konnte dank der schwarz-gelben Anhänger der Zuschauer-Saisonrekord geknackt werden. Im Ablauf am Spieltag kam es zu einigen Problemen, denen sich der Verein stellen wird. Einige aggressive Braunschweiger Zuschauer, die Dresdner Fans leicht verletzt haben, konnten dingfest gemacht werden. Die SG Dynamo Dresden bedankt sich bei allen 18.031 Zuschauern, die am Samstag das Heimspiel gegen Eintracht Braunschweig besuchten und somit den Zuschauer-Saisonrekord an die Elbe holten. Leider konnte dem gewaltigen Andrang nicht in jeder Form perfekt begegnet werden. Vor dem nächsten Heimspiel in drei Wochen gegen Kickers Offenbach steht der Verein deshalb vor einigen Aufgaben, für die bis zu diesem 16. Oktober 2009 Lösungen erarbeitet werden. Vor allem in den Eingangsbereichen und an den Tageskassen kam es zu Problemen, viele der kurzentschlossenen Stadionbesucher mussten lange Wartezeiten in Kauf nehmen. „Für diese Unannehmlichkeiten entschuldigen wir uns“, sagte Hauptgeschäftsführer Stefan Bohne. „Gleichzeitig bedanken wir uns für das gezeigte Verständnis und die Geduld unserer Anhänger.“ Es wird nochmals darauf hingewiesen, dass ein entspannter Besuch des Rudolf-Harbig-Stadions durch Nutzung des Vorverkaufs möglich ist. Zudem ist eine zeitige Anreise mit öffentlichen Verkehrsmitteln zu empfehlen. Durch die anhaltende Bautätigkeit am und im Stadion und noch entstehende Infrastruktur wird mit dem Rudolf-Harbig-Stadion weiterhin ein Provisorium für Drittligaspiele und damit Großveranstaltungen genutzt. Neben den Kassenbereichen sind vor allem die Bereiche Catering und Logistik betroffen – viele Räumlichkeiten und Wege sind noch nicht wie vorgesehen nutzbar, zudem wird die technische Versorgung den Ansprüchen eines Profifußball-Spiels noch nicht überall gerecht. Zukünftig soll die Organisation aber auch unter den gegebenen Umständen reibungslos gestaltet werden. Darüber hinaus entschuldigt sich der Verein bei den durch Braunschweiger Zuschauer bedrohten und in zwei Fällen durch aus dem Gäste-Block geworfene Gegenstände leicht verletzten Besuchern im Block R2. Die Werfer konnten durch die Polizei und den Ordnungsdienst identifiziert werden. Die Vorfälle wurden durch die Geschädigten zur Anzeige gebracht, es werden bundesweite Stadionverbote beantragt. Trotz der Aufrufe im Vorfeld, auf Pyrotechnik zu verzichten, wurden in der zweiten Halbzeit aus dem gut gefüllten Dresdner K-Block zwei Knallkörper geworfen. Schiedsrichter Benjamin Cortus notierte das in seinem Spielbericht, die SGD wird dazu gegenüber dem Verband Stellung nehmen müssen. Vorfälle wie dieser schaden Dynamo finanziell – an einem Tag, der wirtschaftlich dank des neuen Stadions ein Erfolg war. Quelle: sachsen-aktuell.com |
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