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Pirna: Paten gesucht… und gefunden!
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Am Sonnabend, 7. November 2009, lud das Pirnaer Stadtarchiv zum wiederholten Male seit der verheerenden Hochwasserkatastrophe 2002 zum „Tag der offenen Tür“ ein. Viele Interessierte kamen, um einen Blick in die historische Schatztruhe Pirnas zu werfen. Die Besucher begaben sich auf eine Zeitreise in die Geschichte ihrer Stadt. Bücher, Akten, Karten und Pläne, Fotografien und Ansichtskarten entführten sie unter anderem in Pirnaer Schulen von 1317 – dem Jahr der urkundlichen Ersterwähnung Pirnaer Lateinschüler – bis heute. Auch die politischen Entwicklungen in der turbulenten Wendezeit 1989/90 konnten wiederbelebt, eigene Erinnerungen aufgefrischt werden. Zum Immer-Wieder-Anschauen daheim bot sich die Chance, den druckfrischen Kalender „Mockethal einst und jetzt“ des Heimatvereins Mockethaler Rundling, den „Stadtführer Pirna“ des Kuratoriums Altstadt e. V. sowie unsere Urkundenbroschüre zu erwerben. Die leidenschaftliche Pirnaer Buchbindemeisterin Anett Großmann und ihr frisch von der Walz zurückgekehrter Kollege Ludwig Noack ermöglichten den Interessierten am Samstag atemberaubende, interaktive Einblicke in ihre Handwerkskunst. Im Stadtarchiv schlummert unzähliges restaurierungsbedürftiges Archivgut. Dem Besucher bot sich die Gelegenheit, Büchern durch Übernahme (eines Teils) der Restaurierungskosten Pate zu stehen. Wir wurden nicht enttäuscht und durften mehrere Patenschaftsurkunden überreichen. Zudem dürfen sich die Spender nach erfolgreicher Restaurierung auf einen Fototermin mit „ihrem“ Liebling freuen. Übrigens, auch SIE haben die Möglichkeit! Helfen Sie mit, in Mitleidenschaft gezogene Bücher zu retten und sowohl für uns als auch für kommende Generationen zu erhalten! In diesem Zusammenhang möchten wir an unseren Aktionstag „Stadtarchiv Köln“ im Mai dieses Jahres erinnern und ihnen im Namen unser Kölner Kollegen und Kolleginnen für die aktiv bekundete Anteilnahme danken! Unsere besondere Hochachtung gilt dem Kuratorium Altstadt für seine tatkräftige Unterstützung.
Autor: Sabine Iskra, Stadtarchiv Pirna Quelle: sachsen-aktuell.com |
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