Auf dem durch den Krieg zerstörten Gelände der Leipziger Neuesten Nachrichten entstand von 1946 bis Mitte der 1950er Jahre eine neue Druckerei und Redaktion für die LVZ, die ab 19. Mai 1946 als Parteiorgan der SED für Westsachsen und später für Nordwestsachsen und bis zur Wende 1989 als Organ der SED-Bezirksleitung Leipzig wirkte.
An der traditionsreichen Leipziger Volkszeitung beteiligten sich jeweils zu 50 Prozent die Verlage Axel Springer und Madsack (Hannover), die den Verlag 1991 von der Treuhand zu gleichen Teilen gekauft haben.[1] Im Oktober 2008 hat Springer Verhandlungen mit Madsack aufgenommen, um neben der LVZ auch weitere Zeitungsbeteiligungen (Ostsee-Zeitung, Lübecker Nachrichten und Kieler Nachrichten) zu veräußern. Seit dem 5. Februar gehört die Leipziger Volkszeitung zu 100% zur Madsack Gruppe aus Hannover.[2] Die SPD ist über ihre Medienholding dd_vg mit 20,4 % an der Madsack Gruppe beteiligt. Sie erscheint weiter in der nord- und mittelsächsischen Region um die Messestadt Leipzig und im Nordteil des thüringischen Landkreises Altenburger Land.
Teilweise erscheint sie, wie in Döbeln oder Altenburg, unter eigenem Namen, teilweise trägt sie den Namen der Lokalausgabe im Untertitel.
Seit 1999 arbeitet die Redaktion der LVZ in einem neuen Gebäude am Leipziger Peterssteinweg 19. Es entstand für etwa 50 Millionen D-Mark durch eine vollständige Sanierung des in der Nachkriegszeit gebauten Druckerei- und Verlagsgebäudes. Seit 2004 sind im gegenüber liegenden Gebäude die Geschäftsstelle und die Online-Redaktion der LVZ untergebracht. 2004 wechselte der Chefredakteur des Göttinger Tageblatts, Bernd Hilder, in gleicher Position zur Leipziger Volkszeitung. Er löste Hartwig Hochstein ab. (Chefredakteure seit 1946: W. Richter, Georg Stibi, Kurt Hanke, Walter Hedeler, Prof. Teubner, Pommert, Werner Stiehler, Wolfgang Tiedke)
Artikel Auszug aus Wikipedia